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Beschreibung GoreBox (Old)
Als ich zum ersten Mal die pixelige Blutlache auf dem Boden sah, wusste ich: Hier geht es nicht ums Bauen.
Das ist die erste Erkenntnis, die man haben muss, wenn man GoreBox (Old) startet. Die visuelle Ähnlichkeit zu Minecraft ist verblüffend – die blockige Welt, die groben Texturen, die kantigen Charaktermodelle. Doch während man in Minecraft Burgen errichtet und friedlich Landwirtschaft betreibt, ist das Ziel hier ein völlig anderes. Es geht um Zerstörung, um Chaos, um die Freude an der pixeligen Gewalt. Der Entwickler F2Games hat hier eine Sandbox geschaffen, die nicht auf Bauen, sondern auf Dekonstruktion ausgelegt ist. Die Welt ist eine Spielwiese für den digitalen Zerstörungswillen, und das macht den Reiz dieses Titels aus.
Die Kernmechanik ist denkbar einfach und doch überraschend tief. Nach dem Start wählt der Spieler zwischen einer vorgefertigten Karte oder einem eigenen, selbst erstellten Szenario. Die vorgefertigten Karten sind bereits mit einer Vielzahl von interaktiven Objekten bestückt: Autos, die man durch die Gegend pflügen kann, Fässer, die explodieren, wenn man sie trifft, und vor allem: humanoide Pixelwesen. Diese Figuren sind die primären Ziele. Man kann sie mit Schusswaffen attackieren, mit Nahkampfwaffen bearbeiten oder einfach mit Fahrzeugen überrollen. Die Entwickler haben großen Wert auf die physikalische Rückmeldung gelegt. Jeder Treffer erzeugt eine sichtbare Reaktion: Blut spritzt in pixeligen Fontänen, Gliedmaßen können abgetrennt werden, und die Umgebung wird mit den Überresten der Auseinandersetzung übersät. Es ist ein visuelles Spektakel der Zerstörung, das in seiner Detailverliebtheit fast schon meditativ wirkt.
Das Arsenal, das dem Spieler zur Verfügung steht, ist umfangreich. Von einfachen Pistolen und Schrotflinten über Sturmgewehre bis hin zu schweren Waffen wie Raketenwerfern und Granaten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Was hier besonders hervorsticht, ist die Soundkulisse. Die Entwickler haben sich offenbar intensiv mit der akustischen Untermalung auseinandergesetzt. Die Schüsse klingen nicht wie aus einer billigen Spielzeugpistole, sondern haben eine erstaunliche Präsenz und Tiefe. Das metallische Klicken beim Nachladen, das dumpfe Dröhnen einer Explosion, das eigenartig befriedigende Geräusch, wenn eine Kugel in weiches Gewebe einschlägt – für Liebhaber von Waffensounds ist das ein wahres ASMR-Erlebnis. Diese akustische Detailtreibe hebt das Spielerlebnis deutlich über den Durchschnitt solcher Sandbox-Titel.
Die wahre Stärke von GoreBox (Old) liegt jedoch in seiner Offenheit. Es gibt keine vorgegebenen Missionen, keine lineare Handlung, keine erzählerische Führung. Der Spieler ist vollkommen frei in seinen Entscheidungen. Man kann Fahrzeuge steuern und in Gebäude rasen, um deren statische Integrität zu testen. Man kann Bäume fällen und die Trümmer als Barrikaden nutzen. Man kann ganze Bauwerke mit Sprengstoff dem Erdboden gleichmachen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, solange das Ergebnis Zerstörung ist. Besonders im Karteneditor entfaltet sich das volle Potenzial. Hier kann der Spieler eigene Welten erschaffen, die Dynamik des Spiels nach seinen Vorstellungen gestalten und diese Kreationen dann mit anderen Spielern teilen. Das schafft eine fast unendliche Wiederspielbarkeit, da die Community ständig neue Szenarien und Herausforderungen produziert.
- Pixelige Gewalt mit Physik
- Umfangreiches Waffenarsenal mit Soundeffekten
- Freie Sandbox mit Fahrzeugen und Objekten
- Eigene Karten erstellen und teilen
Das Spiel ist kein Meisterwerk der Erzählkunst oder der grafischen Innovation. Es ist eine digitale Spielwiese für Erwachsene, die Freude an simulierter, unkomplizierter Zerstörung haben. Es erfordert ein gewisses Maß an Vorstellungskraft, um den vollen Spaß zu entfalten – wer sich einfach in eine Welt fallen lassen möchte, um Chaos zu stiften, wird hier fündig. Der Reiz liegt nicht im Ziel, sondern im Weg dorthin. Es ist eine Sandbox, die den Spieler einlädt, seine eigene Spielregel zu definieren, solange diese Regel "mehr Zerstörung" lautet.
Wir empfehlen Ihnen, diesen Titel auszuprobieren, wenn Sie eine unkomplizierte, actionreiche Sandbox mit einem Hang zum Detail suchen. Der Karteneditor und die aktive Community sorgen für langanhaltende Unterhaltung. Sie werden sich fragen, warum Sie nicht schon früher in diese pixelige Welt der Zerstörung eingetaucht sind.
Laden Sie das Spiel jetzt herunter.
Hinweis: Für das Spielen von GoreBox (Old) wird eine aktive Internetverbindung empfohlen. Das Spiel kann In-App-Käufe enthalten, die das Spielerlebnis erweitern oder beschleunigen können.
Informationen
- Version
- 10.5.01
- Entwickler
- F2Games
- Anforderungen
- Android + 4.4
- Aktualisiert
- 17.03.2026
- Größe
- 94.98 MB
- Paket
- com.F2Games.GoreBoxRemastered
- Signatur
- c7603da56801799734a957e957bdfca3
- Architektur
- arm64-v8a